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"Hotel und Technik" berichtet über HAP Technik
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HAP besucht die 'Industrietage Wassertechnik'
Die HAP AG wird vom 07.-08. November 2011 die Industrietage Wassertechnik in Frankfurt am Main besuchen. Die Veranstaltungsreihe „Industrietage Wassertechnik“ ist eine Gemeinschaftsveranstaltung von DECHEMA und DWA. Ziel der Veranstaltung ist es, Technologieentwicklern und -anbietern der Wassertechnik, Planern, Forschern und Verfahrensentwicklern sowie Betreibern von Anlagen ein Forum zum interdisziplinären Erfahrungsaustausch zu bieten.
Im Blickpunkt der Messe steht die Behandlung industrieller Roh-, Prozess- und Abwässer sowie die Umsetzung innovativer Ansätze in die Praxis. In Kooperation mit dem ttz wird die HAP AG eine Präsentation über die positiven Forschungsergebnisse des Projektes "Ultrazid" halten.
HAP forscht in Kooperation mit dem AWI und dem DVGW
Toxische CyanobakterienDie massenhafte Entwicklung toxischer Cyanobakterien und kleinster Mikroalgen in Gewässern stellt weltweit ein zunehmendes Problem dar. Der schnelle Nachweis von toxischen Algen in Wasser ist bis heute eine technische Herausforderung. Zeitnahe vor-Ort-Kotrollen sind schwer zu realisieren und bereits vorhandene Schnelltests für Toxine in Wässern sind zu unempfindlich für die Sicherheit von Trinkwasserkontrollen.
Ziel des Gemeinschaftsprojektes von Forschungseinrichtungen und Unternehmen ist die Entwicklung eines Biosensors und die Automatisierung des Messerverfahrens, für einen schnellen Nachweis toxischer Cyanobakterien in Wässern, die für die Trinkwasseraufbereitung genutzt werden.
Für die Bearbeitung dieser übergreifenden Aufgaben hat sich ein Konsortium mit dem Schwerpunkten der wissenschaftlichen und technischen Sensorentwicklung (AWI und iSiTEC), der Aufschlusstechnik (HAP AG) und der Trinkwasseraufbereitung und Überwachung (TZW) zusammengefunden.
Unsere Projektpartner:
Stiftung Alfred Wegener Institut, Bremerhaven
iSiTEC GmbH, Bremerhaven
DVGW Technologiezentrum Wasser Karlsruhe (TZW)
Kann die HAP-Technologie auch PBSM eliminieren?
Apfelsortierstraße in YorkDer Eintrag von Pflanzenbehandlungs- und Schädlingsbekämpfungsmitteln (PBSM) in Abwasser, Grund- und Oberflächenwasser birgt ein nachhaltiges Gefährdungspotential für Menschen und die Umwelt.
Eine Studie des DVGW-Technologiezentrums für Wasser aus dem Jahr 2007 ergab, dass 38 % der deutschen Trinkwasserversorger in den Grund- und Oberflächengewässern zur Trinkwassergewinnung PBSM und/oder deren Abbauprodukte nachweisen konnten. PBSM können bei der Schwemm-Sortierung von Obst über das Prozesswasser in die Kanalisation eingetragen werden. In den Schwemm-Sortieranlagen wird das geerntete Obst schwimmend sortiert. Die anthropogenen Schadstoffe lösen sich im Wasser und dieses wird als Abwasser wird in die Kanalisation eingeleitet und so der Kläranlage zugeführt. Viele der heutigen Kläranlagen sind für den Abbau von PBSM nicht ausgelegt, so dass die Stoffe mit dem gereinigten Abwasser in die Fließgewässer gelangen.
Vor diesem Hintergrund forscht die HAP AG in Kooperation mit dem ttz Bremerhaven an der Entwicklung einer kombinierten Ultraschall-UV-Technologie, die die im Prozesswasser nachweisbaren PBSM vollständig abbaut. Getestet wird die Technologie in einer Sortier-Anlage im Alten Land. Das aufbereitete Prozesswasser soll wiederverwendet und auf diese Weise ein signifikantes, bisher nicht genutztes Wassereinsparpotential erschlossen werden. Das Kooperationsprojekt "Ultrazid" kann nach Abschluss des Forschungsprojektes ein neues Einsatzgebiet für die HAP R-Serie bedeuten.